Die Blackbox der Vorstandsvergütung

30.01.2017 - Philipp Immenkötter

Studien


Die Vergütungspraktiken der DAX-Konzerne sind äußerst intransparent. Von keinem einzigen Vorstand kann man die Entstehung des Gehalts vollständig nachvollziehen. Durch die hohe Intransparenz bleibt ungeklärt, ob die Vorstände zielführend incentiviert sind. Eine Überprüfung ist unmöglich.Der Vergütungsbericht von HeidelbergCement ist am transparentesten, die Berichte von Adidas, SAP und ProSiebenSat1 am undurchsichtigsten.

Während viel über Höhe und Angemessenheit von Vorstandsgehältern diskutiert wird, rückt die deutlich wichtigere Frage nach der Entstehung der Gehälter meist in den Hintergrund. Vor allem die Entstehung der erfolgsabhängigen Vergütung, welche bei den DAX Konzernen gut zwei Drittel der Gesamtvergütung ausmacht, sollte für Stakeholder von Interesse sein, da durch sie sichergestellt wird, dass der Vorstand in ihrem Interesse handelt.

Diese Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie transparent die Entstehung der erfolgsabhängigen Vergütung der Vorstandsgehälter der DAX Konzerne ist. Die Entstehung ist transparent, wenn ausreichend Informationen vorliegen, dass ein Unternehmensexterner die Höhe der Gehälter nachvollziehen kann. Hierzu sind In-formationen in den folgenden vier Dimensionen notwendig: Beobachtbarkeit der Performancekriterien, Bekanntgabe der vereinbarten Ziele, Gewichtung der Kriterien und Umsetzung von Zielerreichung in Gehalt (Pay-for-Performance Relation). (Lesezeit ca. 14 Min.)

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