08.04.2019 - Flossbach von Storch

Von Null auf Hundert


Die Deutschen legen gerne regelmäßig Geld auf die hohe Kante. Bei der monatlichen Sparrate haben sie einen ganz klaren Favoriten. Welcher das ist, erfahren Sie hier.

Die Deutschen sparen viel und gerne – und so mancher trägt den inoffiziellen Titel des „Sparweltmeisters“ mit einigem Stolz. Und tatsächlich: „das monatliche Sparvolumen ist in Deutschland relativ gleichmäßig über die Altersgruppen verteilt“, sagt Marius Kleinheyer, Research-Analyst am Flossbach von Storch Research Institute. Im Rahmen von Deutschlands größter Anlegerstudie, die in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung GfK erstellt wurde, hat Kleinheyer unter anderem das monatliche Sparverhalten der Deutschen untersucht. „Bis zu 100 Euro pro Monat – das ist laut Studie das von allen Altersgruppen bevorzugte Sparvolumen“, so Kleinheyer weiter. So sparten nahezu 40 Prozent der zwischen 18- und 29-Jährigen bis zu 100 Euro monatlich. Auch in den folgenden Altersgruppen liegt dieses Sparvolumen mit einem Anteil von rund 30 Prozent auf dem Spitzenplatz.

Erst bei den Befragten, die 70 Jahre und älter waren, sank der Anteil deutlich – auf rund 25 Prozent. In dieser Altersgruppe gaben hingegen mehr als 30 Prozent an, gar nichts mehr zu sparen. Hier ist der der Anteil der Menschen, die sich nach der Ansparphase nun in der Entnahmephase beim Vermögensaufbau befinden, am größten.

Vergleichsweise konstant ist der Anteil der Deutschen, die monatlich zwischen 100 und 200 Euro sparen – mit geringen Abweichungen schwankt er in allen Altersgruppen um die 20 Prozent. Deutlich stärker schwanken die Anteile bei den höheren Sparvolumina von 200 bis 400 Euro und mehr als 400 Euro (Siehe Grafik 1).

„Wichtigster Sparzweck ist für die meisten die Altersvorsorge“, sagt Kleinheyer. Mehr als 25 Prozent der Befragten gaben dies als wichtigstes Ziel an. Neben der Altersvorsorge sind Rücklagen für Schadensfälle sowie größere Konsumausgaben für Auto und/oder Reisen bedeutende Sparziele. „Interessant ist, dass die Altersvorsorge aber erst in höherem Alter die größte Priorität genießt“, sagt Kleinheyer. Erst in der Altersgruppe von 50 bis 59 Jahren erreicht dieses Sparziel mit einem Anteil von 40 Prozent seinen höchsten Wert (siehe Grafik 2). Das könnte zumindest als ein Indiz gedeutet werden, dass die Wichtigkeit der Altersvorsorge häufig zu spät erkannt wird.

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