Der Angriff auf den Iran und die Sperrung der Straße von Hormus lassen die Energiepreise steigen. Ängste vor einem Einbruch der Konjunktur und einer anziehenden Inflation belasten die Börsen. Wie sich unser wachstumsorientierter Stiftungsfonds im März geschlagen hat.
Die Luftangriffe auf den Iran sowie die daraus resultierende faktische Sperrung der Straße von Hormus führten zu einem deutlichen Anstieg der Energiepreise und belasteten die internationalen Finanzmärkte. In der Folge rückten Inflationsrisiken sowie mögliche Auswirkungen auf Wachstum und Konjunktur in den Fokus der Anleger. Diese Gemengelage führte auch zu einer Neubewertung des geldpolitischen Ausblicks.
Insbesondere in der Eurozone wurden erste Zinserhöhungen eingepreist, während in den USA weniger Zinssenkungen als noch zu Beginn des Jahres erwartet werden. Dies spiegelte sich auch in den langfristigen Renditen wider, die – gemessen an zehnjährigen deutschen Staatsanleihen – im Monatsverlauf um 37 Basispunkte anstiegen.
Vor diesem Hintergrund gab der globale Aktienmarkt, gemessen am MSCI World (in Euro, inklusive Dividenden), um 4,1 % nach. Auch die Anleihemärkte standen unter Druck, was sich in einem Rückgang des Bloomberg Global Aggregate (EUR hedged) um - 2,0 % widerspiegelte.
Auch Gold korrigierte von über 5.400 US-Dollar um mehr als 20 Prozent auf zeitweise unter 4.400 Dollar – unter anderem durch Zwangs-verkäufe zur Liquiditätsbeschaffung, ein in den Anfangstagen von Krisen nicht ungewöhnliches Muster. Für Investoren aus der Eurozone wirkte sich hingegen ein stärkerer US-Dollar positiv aus, der im Monatsverlauf um 2,2 Prozent zulegen konnte. Gegen Monatsende sorgten Hoffnungen auf eine Lösung des Konflikts für eine leichte Entspannung an den Märkten.
In diesem Umfeld verbuchte der Fonds einen Rückgang von -6,3 %. Aktien und Gold lieferten die höchsten negativen Wertbeiträge. Im Aktienbereich wurden keine neuen Titel aufgenommen und keine Positionen vollständig veräußert. Es kam lediglich zu kleineren Anpassungen bestehender Positionen. Zum Monatsende lag die Aktienquote niedriger bei 60,6 %.
Mehr Veränderungen gab es im Anleihenbestand. Wir haben unter anderem an Neuemissionen von Amphenol, Amazon und Royal Schiphol teilgenommen. Auf der anderen Seite haben wir Unternehmensanleihen der Emittenten Evonik, Sandoz und Alimentation Couche-Tard veräußert. Zum Monatsende lag die Rentenquote bei 22,1 %, die Duration und laufende Rendite betrugen 6,4 bzw. 3,6 %. Das gewichtete Durchschnittsrating des Rentenportfolios blieb bei AA.



