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Robustheit zahlt sich aus

- Flossbach von Storch - Global Convertible Bond

Kursverluste bei einigen hoch bewerteten Technologieaktien und steigende Renditen belasteten im Juli den Wandelanleihenmarkt. Der Fokus auf Qualität zahlte sich aus, wie die Monatsbilanz des Flossbach von Storch - Global Convertible Bond zeigt. 

Oberflächlich betrachtet entwickelten sich die globalen Aktienmärkte im Juli unauffällig. Der Bruch der Waffenruhe im Iran-Konflikt schien die Märkte nur geringfügig zu besorgen (MSCI World: +0,5 % in US Dollar gerechnet). Unter der Oberfläche zeigte sich jedoch einer der volatilsten Monate der jüngeren Börsengeschichte. Im Zentrum standen die Aktien der Speicherchip-Hersteller: Bewertungszweifel und Fortschritte chinesischer Wettbewerber lösten einen Ausverkauf aus, den Nachschussforderungen aus gehebelten Produkten verstärkten. Der Speicherchip-lastige koreanische KOSPI beendete den Monat mit  -22,2 % – trotz eines Tagesgewinns von 17,9 % am 31. Juli, dem größten seiner Indexgeschichte.

Innerhalb des Technologiesektors kehrte sich die Rotation der Vormonate um. Softwaretitel legten um 4,4 % zu, Hardwaretitel verloren um 20,6 % (gemessen am iShares Expanded Tech-Software und am Philadelphia Semiconductor Index). Der hardware-lastige NASDAQ-100 gab 6,6 % ab, während der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average seitwärts tendierten. Die geringere Gewichtung von Technologieunternehmen wirkte sich in Europa positiv aus. Die europäischen Aktienmärkte konnten sich der Schwäche der US-Technologiewerte weitgehend entziehen und schlossen den Berichtszeitraum mit Kursgewinnen ab. In China konnte der Hang Seng einen Teil seiner bisherigen Underperformance aufholen und den Monat als bester großer Leitindex mit einem Plus von 13,5 % abschließen. Der japanische Nikkei hingegen verlor rund 8,1 %.

Die Re-Eskalation im Iran-Konflikt und der damit verbundene neuerliche Ölpreisanstieg auf bis zu 100 US Dollar pro Barrel (Brent) sorgten im Juli für einen spürbaren Rücksetzer an den globalen Anleihemärkten. Die Renditen von Euro-Anleihen in der Breite notierten über das Laufzeitenspektrum hinweg deutlich höher im Monatsvergleich – bei deutschen Bundesanleihen und Unternehmensanleihen (im Investment Grade-Bereich) ging es rund 30-35 Basispunkte (BP) nach oben. Bei ihrer Sitzung im Juli beließ die EZB ihren Leitzins zwar bei 2,25 %, öffnete aber gleichzeitig die Tür für mögliche weitere Zinsschritte. Auf der anderen Seite des Atlantiks zeigte sich bei US-Anleihen ein ähnliches Bild mit einem kräftigen Renditeanstieg, allerdings insgesamt etwas weniger ausgeprägt bei kurzen und mittleren Laufzeiten. Im Monatsvergleich notierten 5-jährige US-Staatsanleihen rund 20 BP höher, ihre 30-jährigen Pendants gut 30 BP.

Das Zusammenspiel aus der Aktienschwäche im Hardware-Bereich und den steigenden Renditen belastete den Wandelanleihenmarkt im Berichtszeitraum spürbar. Infolgedessen verzeichnete die Benchmark des Fonds einen Rückgang von etwa 1,4 %. Der Fonds konnte sich diesem negativen Marktumfeld jedoch entziehen und erzielte einen Wertzuwachs von 1,4 %. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere die Übergewichtung europäischer und asiatischer Wandelanleihen sowie die im Vergleich zur Benchmark überdurchschnittliche Kreditqualität des Portfolios. Die positive Entwicklung der den Wandelanleihen zugrunde liegenden Aktien führte zu einem Anstieg des Fondsdeltas auf 46 %.