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Hoffnung im Nahen Osten

- Flossbach von Storch - Foundation Growth

Die Einigung zwischen den USA und Iran sorgte für fallende Energiepreise und weniger Unsicherheit. An den Börsen blieb vor allem der KI-Zyklus ein Treiber. Wie unser offensiver Multi-Asset-Stiftungsfonds diese Chancen genutzt hat.

Im Juni einigten sich die USA und der Iran auf eine Beilegung des Konflikts und die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Die vereinbarte Absichtserklärung verringerte zunächst die geopolitischen Risiken und führte zu rückläufigen Energiepreisen. Das war insofern bedeutsam, als die Inflationsraten zuvor sowohl in den USA als auch in der Eurozone weiter angezogen hatten.

In diesem Umfeld beließ die US-Notenbank Federal Reserve im ersten Zinsentscheid unter ihrem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh den Leitzinskorridor unverändert. In der Eurozone reagierte die EZB hingegen und erhöhte den Einlagenzins um 25 Basispunkte auf 2,25 %.

An den Aktienmärkten prägte weiterhin der KI-Investitionszyklus das Geschehen. Trotz vereinzelter Gewinnmitnahmen und erhöhter Kursschwankungen konnte der globale Leitindex MSCI World (in Euro, inklusive Dividenden) um 1,3 % zulegen. Anleger in der Eurozone profitierten in diesem Umfeld von einem schwächeren Euro: Die Gemeinschaftswährung wertete im Berichtszeitraum um 2,0 % zum US-Dollar ab. Gold verlor (in US-Dollar gerechnet) 11,7 %.

In diesem Umfeld konnte der Fondspreis einen Zuwachs von 0,3 % verzeichnen. Dabei konnten Anleihen und insbesondere Aktien positiv zur Wertentwicklung beitragen.

Im Aktienbereich haben wir mit TSMC und Schneider Electric zwei Titel neu ins Portfolio aufgenommen, mit denen wir von einem anhaltenden Zyklus der Investitionen in KI-Infrastruktur profitieren können. Zudem haben wir die Aktien von McDonald‘s gekauft. Vollständig veräußert haben wir hingegen die Bestände an Visa, Johnson & Johnson sowie Richemont. Zum Monatsende lag die Aktienquote höher bei 62,3 %.

Bei Wandelanleihen haben wir an Neuemissionen von STMicroelectronics und Vonovia teilgenommen, wodurch sich die Gewichtung der Anlageklasse auf 1,3 % erhöht hat.

Im Rentenbereich haben wir eine Anleihe von E.ON vollständig veräußert und im Gegenzug eine Anleihe des gleichen Emittenten mit längerer Laufzeit gekauft. Zudem haben wir uns noch vollständig von einer Anleihe der Nederlandse Gasunie getrennt. Zum Monatsende lag die Rentenquote bei 22,7 %, die Duration und laufende Rendite betrugen 6,3 bzw. 3,4 %. Das gewichtete Durchschnittsrating des Rentenportfolios blieb bei AA.

Zudem haben wir bei Gold (nicht physisch) nach dem Preisrückgang zugekauft.