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Die Rückkehr der Zinsen

- Flossbach von Storch - Multi Asset - Balanced

An den Anleihemärkten geht es weiter hoch. Steigende Energiepreise und eine hartnäckige Inflation setzen die Notenbanken unter Druck. An den Börsen bleibt KI das bestimmende Thema. Die Monatsbilanz des ausgewogenen Multi-Asset-Fonds Flossbach von Storch - Multi Asset Balanced.

Im September stand der Anleihemarkt im Mittelpunkt des Kapitalmarktgeschehens. Der Renditeanstieg der vergangenen Monate setzte sich fort. So rentierten US-Staatsanleihen mit Laufzeiten ab fünf Jahren zuletzt mit mehr als 5 %. Ursächlich hierfür waren anhaltend erhöhte Inflationsraten, gestiegene Energiepreise sowie ein weiterhin robustes Wirtschaftswachstum.

In der Folge preisten die Märkte weitere Zinserhöhungen der Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks ein. Bereits im September reagierten beide Zentralbanken. Die EZB erhöhte den Einlagenzins um 25 Basispunkte auf 2,50 %. Auch die Federal Reserve zog nach und hob ihren Leitzinskorridor erstmals seit Juli 2023 auf 3,75 % bis 4,00 % an. Die Aktienmärkte hielten sich in diesem Umfeld vergleichsweise gut. Der globale Aktienindex MSCI World (in Euro, inklusive Dividenden gerechnet) konnte um 1,1 % zulegen. Für Euroanleger war hierfür insbesondere die Aufwertung des US-Dollars um 2,5 % unterstützend. Daneben trugen erneut große Technologiewerte zur positiven Entwicklung bei. Gold gab (in Euro gerechnet) um 4,2 % nach.

In diesem Umfeld verzeichnete der Fondspreis einen Rückgang von -3,1 %. Dabei belasteten insbesondere Aktien, Anleihen und Gold. Im Aktienbereich haben wir uns vollständig von unserer Position in Procter & Gamble getrennt. Zugekauft haben wir hingegen unter anderem bei TSMC, Accenture und Stryker. Zum Monatsende lag die Aktienquote höher bei 45,4 %. Im Anleihebestand haben wir das erhöhte Renditeniveau selektiv genutzt und unter anderem an Emissionen der Emittenten SGS, Deutsche Telekom und Bayer teilgenommen. Zum Monatsende lag die Rentenquote bei 41,7 %, die Duration und laufende Rendite betrugen 6,4 bzw. 4,4 %. Das gewichtete Durchschnittsrating des Rentenportfolios blieb unverändert bei AA.