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Aktienquote etwas niedriger als im Vormonat

- Flossbach von Storch - Foundation Growth

Im Februar schnitt der europäische Aktienmarkt deutlich besser ab als sein Pendant in den USA. Das dürfte auch auf die ambitionierten Bewertungen vieler US-Titel zurückzuführen sein. 

Im Februar schnitt der europäische Aktienmarkt (gemessen am STOXX Europe 600: +3,4 %, inklusive Dividenden, in Euro gerechnet) besser ab als sein Pendant in den USA (S&P 500: -1,3 %, inklusive Dividenden, in US-Dollar gerechnet). Dieser Trend ist bereits seit geraumer Zeit zu beobachten und dürfte auch auf die ambitionierten Bewertungen vieler US-Titel zurückzuführen sein. Zehnjährige US-Staatsanleihen rentierten im Monatsverlauf um gut 30 Basispunkte niedriger, unter anderem weil ein weiter sinkendes US-Verbrauchervertrauen Zweifel an der Robustheit der US-Wirtschaft aufkommen ließ. Die Renditen zehnjähriger deutscher Bundesanleihen fielen hingegen nur leicht.

Gold verteuerte sich um 2,1 % (in US-Dollar gerechnet). Die Nachfrage professioneller Investoren zieht wieder an, was sich etwa an den Zuflüssen in Gold-ETCs zeigt. Entscheidend für den Goldpreis dürfte aber (weiterhin) die geopolitische Gemengelage sein. In diesem Umfeld konnte der Fondspreis einen Zuwachs von 0,2 % verzeichnen. Insbesondere die positive Entwicklung von Anleihen und Gold trugen maßgeblich zur Wertentwicklung bei. Im Aktienbereich haben wir uns vollständig von Starbucks getrennt, nachdem wir die Position in den Vormonaten bereits reduziert hatten. Neue Positionen bauten wir bei den beiden deutschen Autobauern Mercedes und BMW auf. Aus unserer Sicht hat das Management beider Firmen die Möglichkeit, durch gezielte Maßnahmen die Attraktivität der Produktpalette zu steigern und gleichzeitig die Kostenbasis zu senken. Das könnte die langfristige Wettbewerbsfähigkeit stärken. Zum Monatsende lag die Aktienquote mit 57,6 % etwas niedriger als im Vormonat. Im Rentenbereich haben wir an Neuemissionen von IBM, Linde und Johnson & Johnson teilgenommen. Veräußert haben wir Anleihen von Volkswagen, Toyota und Daimler Truck.

Die grundsätzliche Rentenpositionierung blieb durch die Transaktionen nahezu unverändert. Zum Monatsende betrug die Rentenquote 23,1 %, die Duration und laufende Rendite lagen bei 5,1 beziehungsweise 3,5 %. Das gewichtete Durchschnittsrating des Rentenportfolios beträgt A.

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