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Die Federal Reserve im Mittelpunkt

- Flossbach von Storch - Multi Asset - Growth

Im Dezember stand einmal mehr eine Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) im Mittelpunkt.

Diese sorgte weniger mit der Entscheidung, die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte zu senken, sondern vielmehr mit dem vorgestellten ökonomischen Ausblick und der dazugehörigen Kommunikation für einen Dämpfer an den Kapitalmärkten. So gehen die Fed-Gouverneure davon aus, dass das angestrebte Inflationsziel von 2 % erst im Jahr 2027 erreicht wird. Dies hat zur Folge, dass der Zinssenkungszyklus langsamer als zunächst erwartet vonstattengeht, was Aktien- und Rentenmärkte schwächer notieren ließ. So verlor der US-Aktienmarkt (gemessen am S&P 500) am Tag der Sitzung fast 3 %. Per Saldo beendete der US-Aktienmarkt den Monat mit einem Minus von 2,6 %, während europäische Aktien (gemessen am Stoxx 600) einen leichten Rückgang von 1,1 % verzeichneten.

Positiv wirkten sich die Ankündigungen der Fed auf den US-Dollar aus, der auf Monatssicht mehr als 2 % gegenüber dem Euro aufwertete. Der Goldpreis (in US-Dollar) notierte im Dezember ebenfalls leicht schwächer. In diesem Umfeld musste der Fondspreis einen Rückgang von -0,5 % verbuchen. Maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung waren negative Wertbeiträge aus Währungsabsicherungsgeschäften (US-Dollar), Aktien und Anleihen.

Im Aktienbereich kam es zu kleineren Positionsanpassungen. Neben dem weiteren Positionsausbau beim IT-Dienstleister Bechtle, haben wir viele andere Positionen reduziert, sodass die Aktienquote zum Monatsende bei 60,1 % und damit tiefer als im Vormonat lag. Neu ins Portfolio aufgenommen wurde zudem eine Wandelanleihe von Bechtle.

Im Rentenbereich fanden keine nennenswerten Anpassungen statt. Zum Monatsende lag die Rentenquote nahezu unverändert bei 25,5 %, die Duration und laufende Rendite bei 4,8 beziehungsweise 3,6 %.

Das gewichtete Durchschnittsrating des Rentenportfolios beträgt unverändert A.  

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