Der Jahresanfang verlief für den Fonds erfreulich positiv. Insbesonder Aktien und Gold haben zur positiven Wertentwicklung beigetragen.
Mit einem Plus von 3,9 % lag der Anstieg des Fondspreises über dem des Aktienmarkts, der, gemessen am weltweiten MSCI World Index, um 3,1 % (in €) zulegte. Geholfen haben die Aktienauswahl und unsere Position in Gold. Der Goldpreis hat Ende Januar ein neues Rekordhoch von 2.798 US-Dollar je Unze erreicht, was einem Monatsplus von 6,6 % entsprach.
Die Anleihe- und Währungsmärkte wirkten sich im Vergleich zum Ende des Vormonats kaum auf die Wertentwicklung aus, die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen notierten (wie vier Wochen zuvor) bei rund 4,5 %, der US-Dollar wird weiterhin mit 1,04 zum Euro gehandelt. Das Gros des Wertzuwachses im Portfolio lieferten die Aktien.
Während das chinesische Technologieunternehmen DeepSeek mit der Vorstellung eines neuen kostengünstigen Sprachmodells eine Verkaufswelle bei großkapitalisierten KI-Profiteuren in den USA auslöste, konnten wir im Portfolio über eine Erholung bei Konsum-, Pharma- und Finanztiteln punkten. Die größten Wertbeiträge lieferten im Januar die Aktien des britischen Haushaltswarenherstellers Reckitt Benckiser, des Autobauers Mercedes-Benz und von Richemont, zu denen Marken wie Cartier oder Van Cleef & Arpels zählen. Ebenfalls gut lief es für Pharmahersteller und Finanzdienstleister, zu nennen sind hier Roche und Abbott Labs sowie Deutsche Börse und Charles Schwab.
Während sich US-Präsident Donald Trump in der Quadratur des Kreises versucht und eine Reduktion von Verschuldung und Steuern bei gleichzeitiger Anhebung von Zöllen und Verteidigungsausgaben gepaart mit einer Senkung der Inflation anstrebt, darf der Anleihemarkt als Elefant im Raum gesehen werden. Bei all den Wünschen des US-Präsidenten könnte dieser nämlich sein „Veto“ in Form höherer Renditen einlegen. Auch die Federal Reserve Bank (Fed) reagierte im Januar eher verhalten und senkte die Zinsen vorerst nicht. Die Inflation bleibe mit 2,9 % „somewhat elevated“ oder „leicht erhöht“ und damit „über ihrem langfristigen Ziel“, sagte Fed-Chef Jerome Powell.
Am Markt begannen Anleger nach der Vorstellung von DeepSeek zum ersten Mal, einige der Kurszuwächse an den US-Börsen in Frage zu stellen. Noch hält sich das Ganze in Grenzen, aber die Bewertungen einiger Firmen im Technologiebereich preisen viel Gutes ein und ihr Kapitalbedarf steigt rasant. Womöglich wird die KI ein hilfreiches Tool, das nicht nur den Tech-Firmen vorbehalten bleibt.
Portfolioseitig haben wir im Januar wenig verändert. Zum Ende des Monats veräußerten wir die Position in Starbucks weitestgehend, da der Kurs bereits eine umfangreiche Ertragserholung eingepreist hat. Unsere Anleihequote hatte sich zuletzt verringert, da wir auslaufende Staatsanleihen im Euroraum (Kasse-Ersatz) nicht mehr verlängerten. Unsere Goldposition hatten wir mit dem Anstieg des Goldpreises in der Fondsklasse SICAV reduziert und halten momentan 11,5.
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