Im Dezember schwächelten die Aktienmärkte. Der S&P 500, der Anfang des Monats noch von der Rally der großen US-Technologiewerte profitierte, verlor 2,5 %.
Der US-Aktienindex S&P 500, der in der ersten Monatshälfte noch von der fortgesetzten Rally der hochkapitalisierten und im Index hochgewichteten US-Technologietitel profitiert hatte, verlor 2,5 %. Ein wesentlicher Grund für die Kursschwäche war der Ausblick von US-Notenbankchef Jerome Powell vom 18. Dezember. Zwar senkte die Fed ihre Leitzinsen nochmals um einen viertel Prozentpunkt, die Inflation dürfte aber auch im Jahr 2025 ein dominierendes Thema bleiben, so dass nun weniger Zinssenkungen beziehungsweise ein langsameres Tempo bei den Zinssenkungen zu erwarten sind. Entsprechend zogen die Renditen von US-Staatsanleihen auf Monatssicht weiter an und erreichten zum Jahresende ein Niveau von 4,6 %, das damit einen Prozentpunkt höher lag als noch Mitte September. Der Euro wertete im Dezember zum US-Dollar um 2,1 % ab und reflektiert damit die schwache Wirtschaftsdynamik im Euroraum, die dazu führen könnte, dass die EZB die Zinsen stärker senken wird als die Fed in den USA.
Der Fondspreis profitierte sowohl bei der Aktien- als auch der Goldposition von der Stärke des US-Dollar und konnte aufgrund positiver Wertbeiträge aller Anlageklassen im Dezember leicht zulegen. Auf Einzeltitelebene trugen insbesondere die US-Tech-Titel Alphabet, Amazon und Apple sowie die Aktien von BMW und Lululemon positiv zur Wertentwicklung bei. Das Sportbekleidungs- und Lifestyleunternehmen Lululemon konnte damit den positiven Kurstrend der vergangenen Monate fortsetzen und profitierte von zuversichtlich stimmenden Quartalszahlen sowie einer Erhöhung der Umsatzziele.
Einen negativen Wertbeitrag lieferte im Dezember indes die Beteiligung an Berkshire Hathaway, die jedoch bezogen auf das Gesamtjahr für den größten positiven Wertbeitrag innerhalb des Aktienportfolios steht.
Im Dezember schütteten wir eine Fondsdividende in Höhe von insgesamt 495 Millionen Euro an Investoren in allen Anteilsklassen der Multiple-Opportunities-Strategie aus.
Wir gehen mit einer Asset- Allokation von 71,7 % in Aktien, 9,1 % in Staats- und Unternehmensanleihen und 11,1 % Gold in das neue Jahr.



