Der Start ins neue Jahr verlief vor allem an den Aktienmärkten erfreulich. Nahezu alle Anlageklassen konnten zur Wertentwicklung beitragen, wobei der stärkste Beitrag aus der Anlageklasse Aktien kam.
Der US-Aktienindex S&P 500 konnte im Januar um 2,8 % (in US-Dollar, inklusive Dividenden gerechnet) zulegen.
Noch besser entwickelten sich die europäischen Aktienmärkte, die gemessen am Euro Stoxx 600 und am Dax einen Wertzuwachs von 6,4 % beziehungsweise 9,2 % verzeichneten. Der globale Leitindex MSCI World legte (in Euro) um 3,1 % zu. Gegen Ende des Monats startete die Berichtssaison, aber es war das chinesische Startup DeepSeek, das mit seinem KI-Modell „R1“ für Aufsehen sorgte. Das Open-Source-Modell soll künstliche Intelligenz (KI) wesentlich günstiger und effizienter nutzbar machen als seine US-Pendants und schaffte es in den USA innerhalb weniger Tage an die Spitze der Apple-Download-Charts. Dies belastete die Kurse einiger Unternehmen mit Bezug zu künstlicher Intelligenz teils im zweistelligen Prozentbereich.
Weniger spektakulär verliefen hingegen die Sitzungen der Notenbanken. Während die US-amerikanische Federal Reserve die US-Leitzinsen erst einmal konstant bei 4,25 % bis 4,50 % hielt, senkte die Europäische Zentralbank wie erwartet ihren Einlagensatz um 25 Basispunkte auf 2,75 %. Die Bondmärkte reagierten kaum, der Anleihenindex Bloomberg Global – Aggregate Total Return Index hedged EUR notierte auf Monatssicht mit 0,3 % leicht höher. Bemerkenswert war einmal mehr die Entwicklung des Goldpreises. Nach einem Plus von mehr als 27 % im vergangenen Jahr verteuerte sich das Edelmetall im Januar (in US-Dollar gerechnet) um 6,6 %. Kurz vor Monatsende erreichte der Goldpreis einen neuen historischen Höchststand von 2.798 US-Dollar per Feinunze. In diesem Umfeld konnte der Anteilpreis einen kräftigen Zuwachs von 1,9 % verbuchen.
Nahezu alle Assetklassen konnten zur Wertentwicklung beitragen, wobei der stärkste Beitrag aus der Anlageklasse Aktien kam. Lediglich Verluste aus Währungsabsicherungsgeschäften haben die Wertentwicklung leicht belastet. Im Aktienbereich haben wir Symrise neu aufgenommen. Neben MSCI haben wir uns auch vollständig von SAP getrennt. Darüber hinaus haben wir unseren Bestand unter anderen an Atlas Copco, Applied Materials, und ASML leicht aufgestockt. Reduziert haben wir hingegen unter anderem Amazon, Starbucks, sowie die Bezahldienstleister Mastercard und Visa. Zum Monatsende lag die Aktienquote nahezu unverändert bei 25,6 %. Im Rentenbereich haben wir an Neuemissionen von E.ON, Evonik und Traton teilgenommen. Zum Monatsende betrug die Anleihenquote bei 58,6 %, die Duration und laufende Rendite lagen bei 5,0 beziehungsweise 3,6 %. Das gewichtete Durchschnittsrating des Rentenportfolios beträgt unverändert.



