Europäische Aktien sorgten für Rückenwind im Januar. Wandelanleihen zeigten sich robust und erzielten eine überdurchschnittliche Wertentwicklung.
Die globalen Aktienmärkte konnten zum Jahresauftakt einen positiven Start verbuchen, wobei sich insbesondere europäische Aktien gut entwickelten, während die asiatischen Aktienmärkte hinterherhinkten (Rendite inklusive Dividenden: MSCI World +3,6 %; Nasdaq 100: +2,3 %; S&P 500: +2,8 %; Russel 2000: +2,6 % (jeweils in US-Dollar gerechnet); STOXX Europe 600: +6,4 % (in Euro gerechnet); Nikkei 225: 0,8 % (in japanischen Yen gerechnet); Hang Seng: 1,2 % (in Hong Kong Dollar gerechnet).
Gegen Ende des Monats löste die Vorstellung eines KI-Modells des chinesischen Start-ups DeepSeek, das nach eigenen Angaben mit der Technologie von OpenAI vergleichbar sein und gleichzeitig deutlich kosteneffizienter arbeiten soll, einen spürbaren Abverkauf an den Märkten aus. Betroffen waren vor allem hochkapitalisierte Technologie-Werte, die sich, gemessen am MAG7-Index auf Monatssicht mit -0,2 % (in US-Dollar gerechnet) deutlich schlechter entwickelten als der breite Markt.
Des Weiteren standen die Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump sowie Spekulationen rund um die von Trump angekündigten Zolleinführungen im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Bei den Anleihen zeigten sich die Renditen von US-Staatspapieren nach dem schwierigen Schlussquartal wieder leicht rückläufig, während die Renditen in der Eurozone etwas höher notierten. Später im Monat standen vor allem die beiden Sitzungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus – ohne Überraschung bei den Zinsentscheidungen selbst, allerdings mit leicht veränderter Rhetorik.
Die Fed legte, wie weithin erwartet worden war, eine Pause ein und beließ ihr Leitzinsband bei 4,25 % – 4,50 %, wobei Fed-Chef Jerome Powell mit Blick nach vorn die „Hürde“ für weitere Zinssenkungen etwas höher legte. In der Eurozone senkte die EZB ihren Einlagensatz um 25 Basispunkte auf 2,75 % (wie bereits im Vorfeld am Geldmarkt eingepreist war) und signalisierte angesichts „gestiegener Wachstumsrisiken“ weitere mögliche Zinsschritte.
Wandelanleihen konnten sich in diesem Umfeld positiv entwickeln, wobei die positiven Aktieneinflüsse im Portfolio die gemischten Zinseinflüsse überkompensierten. Die Anteilpreisentwicklung weist im Januar eine positive Wertentwicklung von 1,4 % auf. Die Aktiensensitivität bezogen auf Wandelanleihen liegt per Ende Januar bei 34 %, die Aktiensensitivität auf Fondsebene (inklusive Kasse, Aktienderivaten und Anleihen) bei 32 %.
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