Innovationen in der Künstlichen Intelligenz und eine neuerliche Wende in der US-Zollpolitik sorgten für Kursbewegungen. Im Februar zeigte sich unser defensiver Stiftungsfonds stabil. Neben Anleihen halfen dabei auch Gold und Aktien.
Im Februar legte der globale Aktienmarkt, gemessen am MSCI World (in Euro, inklusive Dividenden gerechnet), um 1,5 % zu. Unter der Oberfläche zeigten sich jedoch deutliche Verschiebungen und eine erhöhte Volatilität. Die Veröffentlichung eines neuen KI-Modells von Anthropic, das einfache Tätigkeiten in Finanz-, Vertriebs-, Marketing- und Rechtsabteilungen automatisiert, löste zu Monatsbeginn einen breiten Ausverkauf von Softwareaktien aus.
Der sogenannte „AI-Scare-Trade“ blieb dabei nicht auf den Technologiesektor beschränkt, sondern weitete sich im weiteren Verlauf auch auf andere Branchen aus, die potenziell von KI-bedingter Disruption betroffen sind. Unterstützung erhielten die Märkte durch positive Konjunktursignale aus den USA, insbesondere durch stärker als erwartete Arbeitsmarktdaten. Zusätzliche Unsicherheit brachte eine Entscheidung des Supreme Court, wonach die von Präsident Donald Trump eingeführten Zölle nicht auf den IEEPA („International Emergency Economic Powers Act“) gestützt werden können. Diese Gemengelage führte zu einer steigenden Nachfrage nach Staatsanleihen und folglich rückläufigen Renditen. Nach der starken Korrektur des Goldpreises zum Ende des Vormonats erholte sich das Edelmetall wieder und konnte aus Sicht eines Euroanlegers um 8,4 % zulegen. In diesem Umfeld konnte der Fondspreis einen Zuwachs von 0,6 % verzeichnen. Neben Anleihen trugen insbesondere Aktien positiv zur Wertentwicklung bei.
Im Aktienbereich haben wir mit S&P Global einen der führenden Anbieter von Informations- und Analysedienstleistungen der Finanzbranche neu im Portfolio aufgenommen. Darüber hinaus kauften wir bei Unternehmen zu, deren Chancen-Risikoprofil sich im Monatsverlauf weiter verbesserte. Dazu zählen Titel wie Dassault Systèmes, Intuit und SAP. Zum Monatsende lag die Aktienquote höher bei 27,0 %. Aufgrund der gestiegenen Opportunitäten am Aktienmarkt und der weiterhin sehr niedrigen Risikoaufschläge haben wir das Gewicht von Unternehmensanleihen reduziert und uns unter anderem von Papieren der Emittenten Ford, LEG, Volkswagen und Nasdaq getrennt. Zum Monatsende lag die Rentenquote bei 52,6 %, die Duration und laufende Rendite betrugen 6,7 beziehungsweise 3,1 %. Das gewichtete Durchschnittsrating des Rentenportfolios verbesserte sich auf AA.



