Schon im Februar zeigten sich Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Die Nachfrage nach sicheren Anlagen stieg stetig an, was sich auch in den Bondkursen und Renditen spiegelte. Wie unser defensiver Anleihefonds das turbulente Umfeld meisterte.
An den globalen Anleihemärkten standen im Februar die zunehmenden geopolitischen Spannungen und einmal mehr die Notenbanken im Vordergrund. Während die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins vorerst unverändert beließ, signalisierten EZB-Präsidentin Christine Lagarde und führende EZBMitglieder, dass die Risiken wieder zusehends symmetrischer eingeschätzt werden und ein anhaltend starker Euro die Inflation dämpfen könnte. Auf der anderen Seite des Atlantiks erklärte der höchste USGerichtshof (Supreme Court of the United States) die von der Regierung verhängten Zölle in Teilen als rechtswidrig. Präsident Donald Trump reagierte daraufhin mit neuerlichen globalen Zöllen von bis zu 15 % (für bestimmte Produkte in den nächsten 150 Tagen).
Noch relevanter aus Sicht der Marktteilnehmer erwiesen sich die zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran zum Monatsende. Im Zuge der Sorgen vor einer globalen Eskalation und insgesamt etwas schwächeren Wirtschaftsdaten waren die Renditen von Euro- und US-Anleihen zum Monatsschluss hin zunächst deutlich rückläufig – bei fünfjährigen deutschen Bundesanleihen um knapp 20 Basispunkte (BP), bei laufzeitgleichen US-Staatsanleihen um fast 30 BP. Im Portfolio konnten wir dank unserer offensiven Durationspositionierung von dieser ausgeprägten Rally durch entsprechende Kursgewinne (zusätzlich zum laufenden Ertrag) profitieren.
Die rückläufigen Renditen haben wir für Gewinnmitnahmen genutzt und unsere Duration von rund 2,6 Jahren in der Spitze auf ca. 2,3 Jahre reduziert. Unter der Oberfläche haben wir nach der leichten Underperformance bei Spreadprodukten unsere Allokation in Pfandbriefen und qualitativ hochwertigen Unternehmensanleihen leicht angehoben. Zur Optimierung des laufenden Ertrags inmitten der anhaltenden EZB-Pause haben wir außerdem Zukäufe bei soliden Zyklikern im einbis zweijährigen Laufzeitenbereich getätigt, ohne die Kreditsensitivität (spürbar) zu erhöhen.



