Politische Turbulenzen im Nachklang einer erratischen US-Politik und wachsende Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Notenbank prägten die Märkte zum Jahresstart. Wie unser defensiver Stiftungsfonds im Januar aufgestellt war, zeigt ein aktueller Marktbericht.
Der Start ins Jahr 2026 knüpfte an das volatile Marktumfeld des Vorjahres an, das maßgeblich durch politische Entwicklungen in den USA geprägt war. Insbesondere Aussagen von Donald Trump zu möglichen territorialen Ansprüchen auf Grönland sowie erneute Zollandrohungen gegenüber europäischen Staaten führten zeitweise zu erhöhter Unsicherheit und spürbaren Bewegungen an den Finanzmärkten. Zudem sorgte die Ankündigung eines Ermittlungsverfahrens gegen Notenbankchef Jerome Powell für Diskussionen über eine mögliche politische Einflussnahme auf die US-Zinspolitik. Die Federal Reserve beließ ihre Leitzinsen nach zuletzt drei Senkungen in Folge unverändert und verwies auf ein weiterhin solides Wirtschaftswachstum. In diesem Umfeld entwickelten sich die Aktienmärkte insgesamt robust.
Der globale Aktienindex MSCI World (in Euro, inklusive Dividenden) verzeichnete einen Anstieg von 0,9 %. Aus Sicht europäischer Anleger wirkte sich dabei die Abwertung des US-Dollars belastend aus, der auf Monatssicht gegenüber dem Euro um 0,9 % nachgab. Auch der Goldpreis zeigte im Berichtsmonat eine erhöhte Volatilität. Zunächst profitierte das Edelmetall von geopolitischen Unsicherheiten und erreichte einen neuen Höchststand von 5.417 US-Dollar, bevor es gegen Monatsende zu einer starken Korrektur kam. Auf Monatssicht resultierte daraus dennoch ein Wertzuwachs von 13,3 % (in US-Dollar). In diesem Umfeld konnte der Fondspreis einen Zuwachs von 1,0 % verzeichnen. Neben Gold konnten Anleihen positiv zur Wertentwicklung beitragen und Verluste bei Aktien überkompensieren. Im Aktienbereich haben wir mit Sika, Stryker, Intuit und Experian vier neue Titel im Portfolio aufgenommen.
Zum Monatsende liegt die Aktienquote nahezu unverändert bei 26,1 %. Im Rentenbereich haben wir an Neuemissionen von Nederlandse Gasunie und Groep Brussel Lambert teilgenommen. Zum Monatsende lag die Rentenquote bei 56,5 %, die Duration und laufende Rendite betrugen 6,6 beziehungsweise 3,3 %. Das gewichtete Durchschnittsrating des Rentenportfolios beträgt unverändert A



