Der Dezember brachte einen versöhnlichen Abschluss eines turbulenten Jahres. Ausschläge gab es vor allem auf dem Aktienmarkt – und bei Gold. Das Edelmetall markierte ein neues Allzeithoch. Der Dezember-Marktkommentar unseres größten Multi-Asset-Fonds, der Flossbach von Storch - SICAV Multiple Opportunities.
Der Dezember sorgte für einen versöhnlichen Abschluss eines turbulenten Börsenjahres, zumindest mit Blick auf die großen Indizes. Der globale Aktienindex MSCI World legte auf Monatssicht um rund 0,8 % zu. Vor allem US-Aktien entwickelten sich positiv, der breite Aktienindex S&P 500 erklomm mit 6.932 Punkten zu Heiligabend sogar ein neues Allzeithoch. Nachdem die (erwartete) Zinssenkung im Dezember zunächst für fallende Kurse gesorgt hatte, überwog dann im weiteren Monatsverlauf die Hoffnung auf weiteres Zinssenkungspotenzial im neuen Jahr. Denn das US-Zinsniveau ist vergleichsweise hoch und der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin schwach. Während die Renditen von US-Staatsanleihen mit kurzen Laufzeiten auf Monatssicht nachgaben, stiegen sie bei längeren Laufzeiten moderat an.
Bemerkenswert war jedoch die Entwicklung des Goldpreises. Das Edelmetall setzte auch im Dezember seinen Aufwärtstrend weiter fort und markierte am zweiten Weihnachtstag mit 4.533 US-Dollar sogar ein neues Allzeithoch. Darauf folgten jedoch Gewinnmitnahmen und Gold gab innerhalb eines Handelstages einen Großteil der bisherigen Monatsgewinne wieder ab. Am Ende stand aber immer noch ein Plus von 1,9 % (in Euro gerechnet: 1,4 %), was Gold zu einem wesentlichen Treiber der positiven Performance des Fonds im Dezember machte. Gleichfalls trugen aber auch Aktien zur Wertentwicklung bei, wobei die Beiträge beider Anlageklassen durch die Abwertung des US-Dollars geschmälert wurden.
Auf Einzeltitelebene profitierte der Fonds unter anderem von der Kursentwicklung von Roche, die auch im Dezember mit guten Daten zur Pipeline überraschen konnte. Ebenso trugen die Sportartikelhersteller Adidas und Lululemon sowie die Autohersteller BMW und Mercedes positiv zur Wertentwicklung bei. Bei Lululemon hat sich der aktivistische Investor Elliott mit über einer Milliarde US-Dollar beteiligt, zudem wird es einen mit großen Turnaround-Hoffnungen verbundenen CEO-Wechsel geben. BMW hat hingegen angekündigt, zur nächsten Hauptversammlung alle Vorzugsaktien in Stammaktien tauschen zu wollen, woraufhin sich der Abschlag der Vorzüge deutlich reduzierte und zu einem Zusatzertrag gegenüber den Stämmen im Dezember führte. Wir halten im Fonds einen Teil unserer BMW-Position in Vorzugsaktien. Negative Wertbeiträge resultierten indes aus den Beteiligungen an Diageo, Alphabet und BioNTech. Im Dezember schütteten wir eine Fondsdividende in Höhe von insgesamt 517 Millionen Euro an Investoren in allen Anteilsklassen der Multiple-Opportunities-Strategie aus. Wir gehen mit einer Asset- Allokation von 79,3 % in Aktien, 3,3 % in Unternehmensanleihen und 12,8 % Gold in das neue Jahr.
Download Factsheet



