Der Januar brachte einige Bewegungen an den Finanzmärkten. In einem turbulenten Umfeld startete unser größter Multi-Asset-Fonds positiv ins neue Jahr, wie der Marktbericht des Flossbach von Storch - SICAV Multiple Opportunities zeigt.
Der erste Monat im neuen Jahr begann zunächst mit Gewinnen am Aktienmarkt. Nach ersten Unternehmensergebnissen zum abgelaufenen Quartal kam es dann aber Mitte des Monats insbesondere im Technologiesektor zu erhöhter Volatilität. Der breit gefasste Aktienindex MSCI World beendete den Januar schließlich mit einem leichten Plus von 0,9 % in Euro gerechnet. Am Anleihemarkt sind die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen in den USA und Deutschland bei 4,24 % beziehungsweise 2,84 % wenig verändert zum Vormonat geblieben. Die US-Notenbank Federal Reserve hielt die Leitzinsen im Januar in einem Band von 3,5-3,75 % unverändert. Hohe Kursschwankungen zeigten sich auch bei Gold. Nachdem der Preis des Edelmetalls im neuen Jahr zwischenzeitlich um weitere 25 % angezogen war, setzten zum Monatsende teils panikartige Verkäufe ein, die den dynamischen Anstieg vorerst beendeten. Dennoch verbleibt für das Edelmetall am Monatsende ein Zuwachs von 13 % (12 % in Euro).
Im Januar berichteten die ersten Unternehmen Zahlen für das abgelaufene vierte Kalenderquartal. Überraschungen gab es vor allem im Technologiesektor. Während die Aktie von Meta auf die Ankündigung, dass das Unternehmen zwar deutlich mehr investieren muss, das Wachstum aber höher als erwartet ausfallen soll, stark gestiegen ist, fiel die Aktie von Microsoft aufgrund einer enttäuschenden, aber immer noch hohen Wachstumsrate in ihrem Cloud-Segment deutlich. Weiterhin wächst das Cloud-Geschäft bei Microsoft mit 29 % im Vergleich zum Vorjahr. Da aktuell die Befürchtung besteht, dass Softwareunternehmen durch KI-Anwendungen in Teilen substituiert werden, gehörten im Januar auch die Titel von Roper Technologies und Constellation Software zu den schwächeren Positionen im Fonds. Wir halten hier bisher nur kleine Positionen und sind der Auffassung, dass die Ängste mittlerweile überproportional eingepreist werden. Im Portfolio lieferten im Januar die Aktien der Pharmaunternehmen, darunter Novo Nordisk, Roche und Biontech, die größten Gewinnbeiträge nach guten Quartals- und Absatzdaten.
Die größte positive Kontribution lieferte im Januar das Edelmetall Gold. Wir reduzierten die kursbedingten Zugewinne und halten das Gewicht von Gold bei aktuell 11,8 % des Fondsvolumens. Wie auch bei Technologieaktien nahm die Schwankungsintensität bei Gold zuletzt zu. Entsprechend bedeutsam erachten wir es, weiterhin diszipliniert zu bleiben und die Position nicht zu groß werden zu lassen. Wir nutzten im Januar hingegen Kursrückgänge, um bewertungsgetrieben eine erste Position am deutschen Technologieunternehmen SAP aufzubauen. Dagegen veräußerten wir die Beteiligung am Konsumgüterkonzern Procter & Gamble komplett.



